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Abschied

Heute ist meine "Tante" Lieselotte nach kurzer Zeit des Leidens im gesegneten Alter von 100 Jahren verstorben. Sie war die beste Großmutter die ich ich mir hätte vorstellen können...

Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Im Moment bin ich nicht gut mit Worten, deswegen beende ich den Post hier.

Blues Brothers

Gestern hatte ich das ganz desondere Vergnügen, die Good Old Blues Brothers Boys Band auf der Kinoleinwand zu bewundern. Man, war das klasse! :-) Wie es sich gehört auf 35mm Film und auch wenn der Zahn der Zeit deutlich an der Filmrolle genagt hatte - das Bild hatte oft ein deutliches Krisseln und es fehlten auch einige Sekunden - so passte das doch gut zur Atmosphäre des Films und es war einfach ein tolles Erlebnis, diesen Film im Kino zu sehen.

Mal gucken, was die Aachener Kinos noch so für Klassiker bereit halten.

Schreibhemmung

What is the first line of your favorite book?

Saffron

Schaut mal, was ich eben beim Sons of Anarchy gucken entdeckt habe *gg*

SaffronCollapse )

Wochenende

Wie geht es Euch, meine granatenstarken Freunde?

Ich sitze gerade auf meinem Balkon, genieße den warmen Frühsommerabend und erhole mich ein wenig von einem schönen aber auch anstrengenden Wochenende.

Am Samstag hatte eine gute Freundin von mir ihre kirchliche Trauung gefeiert, und so habe ich mich mal wieder in den Norden begeben. Dort fand am Samstag die Hochzeit in einer schnuckeligen, kleinen Kirche vor einer kleinen aber feinen Gesellschaft statt. War wirklich schön,auch wenn kirchliche Zeremonien ja nicht so ganz mein Fall sind. Aber diese, wie gesagt, war echt schön.

Danach ging es dann zur Feier in einem Hotel in einen Ort mit dem vielversprechenden Namen "Wisch" (okay, eigentlich heißt nur der Ortsteil so ;), wo dann direkt am Elbdeich mit viel Lokalkolorit gefeiert wurde. Die Fahrt dorthin fand für das Brautpaar in einem weißen Opel Admiral statt. Wirklich ein cooles Auto, das vom Aussehen her gut als der kleine Bruder des Impalas durchgehen könnte. 
Ich wurde zielsicher am Nerd-Tisch platziert, so dass ich mich ausgiebig mit Pada, Jacen, Regine und Ulf unterhalten konnte. Regine ist eine Freundin aus alten Göttinger Studentenwohnheim-Zeiten, die ich - genau wie ihren Mann Ulf - seit Ende 2004 nicht mehr gesehen hatte. Entsprechend hatte ich mich auch über das Wiedersehen gefreut.

Nach einigen kleinen, harmlosen Hochzeitsspielchen, die den Tanzabend auflockerten, hieß es dann in den frühen Morgenstunden den etwa 60 km langen Heimweg antreten, was mir dann doch besser gelungen ist als ich dachte, weil ich nach nicht gerade ausgiebigem Schlaf und der langen Anreise doch ziemlich müde war.

Am nächsten Tag bin ich relativ früh aus Lüneburg aufgebrochen, da abends noch das Konzert von Jason Manns in der Kölner Lichtung auf dem Programm stand, zu dem Dolina mich eingeladen hatte. Jasons Konzerte sind ähnlich frauenlastig besucht wie Supernatural-Conventions und hier zeigte sich, dass es sich manchmal lohnt, Hahn im Korb zu sein. Nicht nur, dass es Mr. Manns wirklich, wirklich wichtig war, dass wir uns amüsieren und Spaß haben, nein, er hat auch jedem männlichen Gast ein Getränk ausgegeben. :-)
Leider war seine Stimme zum Tourneende merklich angegriffen, so dass er deutlich weniger Songs spielte als sonst üblich.
Auch Halleluja fehlte - Sorry, Pada! ;)

Auf der Rückfahrt hat Dolina mir ausgiebig von der Convention und dabei habe ich auch die wahre Version der "Rouge Events hat Jared und Jensen am Flughafen vergessen" Geschichte erzählt. Lest die einschlägigen Berichte, wenn Ihr wissen wollt, wie es war, hier sei nur soviel verraten: Die Wirklichkeit war in diesem Fall deutlich unterhaltsamer als die Gerüchte. Frei mach dem Motto "wenn einer eine Reise tut..."

Manowar in Kerkrade

Ja ich weiß, es kommt etwas spät, aber vorhatte ich leider keine Gelegenheit zu posten:

Joey DeMaio hatte gerufen und da musste Hannes natürlich kommen. Ich hatte im Vorfeld ziemlich viel hin und her überlegt, weil der Eintrittspreis mit 65 € mittlerweile in Regionen angekommen ist, die einfach nicht mehr tragbar sind. Aber ich wollte Manowar schon lange mal im Ausland sehen – einfach, um mal den Vergleich zu haben. Außerdem fand das Konzert quasi um die Ecke statt. Von meiner Haustür bis zur Halle waren es gerade mal 15 Kilometer. Ich glaube, eine kürzere Anfahrt hatte ich nur 1998, als Blind Guardian netterweise die Einladung zu meinem 24. Geburtstag annahmen und einen Tag später in der Göttinger Outpost gastierten.

Dank der guten Beschilderung hab ich auch ohne Navi problemlos zur Rodahl gefunden und auch gleich einen Parkplatz vor der Halle bekommen. Auch der Einlass war erfreulich schnell, die Leibesvisitation beschränkte ich auf die Frage, ob ich eine Kamera dabei hätte, was ich getrost verneinen konnte (daher auch keine Fotos, sorry). Die Rodahal ist eine mittelgroße Halle, vielleicht von der Größe her vergleichbar mit der altehrwürdigen Hannoveraner Music Hall, falls die noch jemand von Euch kennt. Überraschenderweise sah ich kein einziges bekanntes Gesicht. Vielleicht hatten die anderen Aachener Fans nur den deutschen Tourneeplan im Blick. So warf ich dann noch einen kurzen Blick über die T-Shirts, die mit 30 E nicht nur viel zu teuer waren, sondern auch von den Motiven her war nichts dabei, was mir auf Anhieb zugesagt hätte.

 

Auf der Eintrittskarte war keine Vorgruppe angekündigt, gespielt hat dann allerdings doch eine mir bis zu diesem Zeitpunkt komplett unbekannte, dem Sänger nach zu urteilen wahrscheinlich deutsche Band, die sich für den schönen Namen „Die Sklaven“ entschieden hat. Wie soll man ihren Stil beschreiben? Neue Deutsche Härte ohne Keyboard? Mittelalter-Rock ohne mittelalterliche Instrumente? Deutschsprachiger Metal ohne Geschwindigkeit und Gitarrensoli? Irgendwie alles zusammen und doch nichts so richtig.

Nach einer etwas langen Umbaupause enterten dann Manowar die Bühne, mittlerweile wieder mit Ur-Drummer (Ja, ich weiß, es gab vorher noch Carl Canedy ;) ) Donnie Hamzik am Schlagzeug und eröffneten natürlich mit der Bandhymne „Manowar“. Danach folgte das komplette Battle Hymns Album, was eine Überraschung in der Setlist bedeutete: Das Konzert endete NICHT mit der Battle Hymn, die sonst normalerweise den Abschluss eines Manowar-Konzerts bildet.

Nach einer kurzen Pause trat Joey ans Mikrofon und teilte der bestürzten Menge mit, dass der langjährige Drummer Scott Columbus vor kurzem verstorben war. Nach lauten „Scott! Scott!“ Sprechchören folgte eine ergreifende Version von Gates of Valhalla, die wohl niemanden im Saal kalt lies und auch in den Augen von Joey und Eric schimmerten die Tränen.

Dem regulären Konzert folgte eine kurze Ansprache von Mr. DeMaio auf holländisch(!), wobei ich allerdings kein Wort verstanden und mit Müh und Not die Sprache erkannt habe. Es folgten die Zugaben „Kings of Metal“, „Warriors of the World United“ (wenn ich mich richtig erinnere) und „Black Wind, Fire and Steel“, bevor das obligatorische „The Crown and the Ring“ einen gelungenen Konzertabend abschloss.

Tja, wie war es nun, das Manowar-Konzert im Ausland? Wenn ich es mit einem Satz zusammenfassen soll, dann würde ich sagen, es war Manowar in Reinform. Kein Orchester, kein Wikingerschiff, keine große Lightshow, kein Gastkeyboarder, keine Feedback-Orgien, kein Bullshit – einfach nur die Band und ihre Musik, die trotz ihres fortgeschrittenen Alters immer noch mehr Metal im kleinen Finger haben als manch andere in ganzen fetten Körper. Eric Adams war gut bei Stimme und ging keinem Scream aus dem Weg, wo er sich in jüngerer Vergangenheit doch häufiger in undefinierbare Growls geflüchtet hatte. Ein paar Kritikpunkte gibt’s natürlich auch, so war der Gutarrensound mit viel zu viel Hall unterlegt und meine Hoffnung, nach fast 19 Jahren endlich mal „Heart of Steel“ live zu hören hat sich leider nicht erfüllt, schade!

Ich hab dieses Konzert nach langer Zeit mal wieder in der 3. bis 6. Reihe verbracht und musste doch feststellen, dass ich die Intensität im Moshpit irgendwie vermisst habe, auch wenn ich natürlich meine üblichen Konzert- Mitbesucher Jaina und Jacen gerne dabeigehabt hätte. Insbesondere bei Kings of Metal ging es ziemlich heiß her, blieb aber alles im Rahmen. Good friendly voilent fun, wie es Exodus einmal ausdrückten.

Mal gucken, wenn Joey mal seinen alten 8-String entstaubt, bin ich vielleicht beim nächsten mal wieder dabei. :-)

 

Setlist (nicht in der richtigen Reihenfolge und aus dem Gedächtnis getippt):

 

Manowar

Death Tone

Metal Daze

Fast Taker

Shell Shock

Dark Avenger

Battle Hymn

Brothers of Metal

Blood of My Enemies

Gates of Valhalla

Call to Arms

Thunder in the Sky

The Power

Sign of the Hammer

Hand of Doom

House of Death

Bass-Solo (William's Tale)

Gitarrensolo

Hail and Kill

Fighting the World

 

Kings of Metal

Warriors of the World United

Black Wind, Fire and Steel


Endlich wieder Online!

Juppdidei, es hat endlich geklappt, die Internetwelt hat mich wieder!

Vor ungefähr einem Monat hatte mir die Telekom meinen Anschluss gekappt. Angeblich habe ich auf ihre Schreiben nicht reagiert. Das ist natürlich auch schwer, wenn sie diese Schreiben an meine alte Adresse schicken, wo ich seit 2003 nicht mehr wohne! Und eine andere Adresse haben sie angeblich nicht... Merkwürdig nur, dass an meine jetzige Adresse immer die Rechnungen gingen und auch immer richtig adressiert waren. *rolleyes*
Wie auch immer, die neue Leitung steht und die neue Telefonnummer schicke ich Euch noch gesondert zu. :-)
Well,

wenn der gute jacen_c_solo mich schon tagged, dann will ich mal nicht so sein und das hier ausfüllen ;)

The Rules:
1. People who have been tagged must write the answers on their blog and replace any question they dislike with a new, original question.
2. Tag six people. Don't refuse to do that. Don't tag who tagged you.

01. Make a list of 5 things you can see without getting up.
- Meine Warhammer-Waldelfenarmee, die Jahre bei uns im Laden stand und die ich gestern nach Hause geholt habe, weil der Laden demnächst umzieht
- Fototasche und -Rucksack
- Spielesammlung auf dem Regal
- Kaugummidose aus Blech in Gestalt eines Wii-Controllers
- Wundspray

02. How do you style your hair?
Bürsten, Kämmen und hin und wieder etwas Wachs

03. What are wearing now?
Blaue Jeans und grüner Globe Trotter Pullover

04. What's your occupation?
Einkäufer bei einem Vertrieb für Spielwaren und Trendartikel

05. What do you hear right now?
Werbung im Fernsehen

06. What's your favorite guilty pleasure treat?
Single Malt

07. Are you hungry?
Im Moment nicht

08. Write the first word that comes to mind.
blöd (und das bezieht sich auf die Frage Nr. 7)

09. Dog person or cat person?
Ganz klar Katze!

10. What song is currently stuck in your head?
Kein bestimmter

11. What was the last thing you bought?
Eine Tüte Berliner

12. If you could afford to go anywhere in the world, where would you go?
In irgendeinen kleinen Ort in den Rocky Mountains

13. Where do you see yourself in 5 minutes?
Dann werde ich hier sitzen und überlegen, wen ich tagge

14. Last book you read?
Barack Obama: Ein amerikanischer Traum

15. What are you doing this weekend?
Abhängen. Die Sonne genießen. Und mal wieder viel zu früh aufwachen...

16. If you could play any musical instrument, which one would you play?
Dann wäre ich Gitarrenvirtuose

17. How are you?
Könnte besser sein

18. What are you doing tomorrow?
Arbeiten

19. What are you looking forward to the most?
Gewisse Dinge im Leben endlich hinter mir zu haben...

So, wen taggen? Okay ich nehme dolina1508 , macfraser82 risenshine22 , geckoholic und... meine restlichen Freunde wurden schon getagged. ;)

Wochende

Bin seit einiger Zeit zurück von einem Double-Rainbow-All-The-Way-Wochenende in Sinzig mit Samys Witch und macfraser82 . Besonders Mac hatte ich ja ziemlich lange nicht mehr gesehen und mich entsprechend gefreut, als ich sie am Kölner Hauptbahnhof eingesammelt habe, um zusammen nach Sinzig weiterzufahren. Dort erwartete uns dann bei wunderbarem Wetter ein wirklich perfektes Wochenende mit viel Rumgesubbel über alte Zeiten und neue Geschichten, ein schöner Querfeldein-Spaziergang zum Rhein, lecker Essen und zwei verrückten Katzen, die nachts hin und wieder über mein Bett getapert sind. *gg* Ich hab ja seit jeher eine Schwäche für kleine, pelzige Tiere, die über mich rüberkrabbeln...
Am Samstag Abend haben wir und dann mit gleich 2 Filmen die lange Kino-Nacht gegeben: Ich bin Nummer 4 und Der Adler der Neunten Legion. Beide wussten auf ihre Art durchaus zu gefallen. Nummer 4 war mir zwar ein bisschen zu romantiklastig, aber das konnte der Adler ja mühelos ausgleichen.

Ganz dickes Dankeschön an Sandra und Karsten, die wirklich die besten Gastgeber waren, die man sich nur wünschen kann. Die Heimfahrt verlief dann auch komplett problemlos und als wäre das alles nicht schon toll genug, hat Werder endlich mal wieder gewonnen und als ich zu Hause ankam, lag die Karte für Manowar im Briefkasten. :-) Es war ein wirklich perfektes Wochenende. Vielen, vielen Dank Euch allen! <3

...zum Beispiel wenn man dadurch - etwas trantütig - nicht merkt, dass die Fußgängerampel grün ist und stehen bleibt, während der Autofahrer offenbar seine rote Ampel übersehen hatte und erst mitten auf der Kreuzung zum stehen kam. Der hätte mich glatt mitgenommen, wenn ich bei Grün gleich losgegangen wäre...

Phew, jetzt bin ich wach!